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Jahreshauptversammlung, Bericht des 1. Vorsitzenden
Das Jahr 2010 ist für uns recht gut verlaufen. Wir haben im sportlichen Bereich 7 Veranstaltungen durchgeführt.
Das waren:
1 Fahrradturnier
1 Parallel-Kart-Slalom
1 Jugend-Kart-Slalom auf dem Frühlingsmarkt
1 Jugend-Kart-Slalom zur Ferienpaßaktion
2 Wagenturniere
1 Grasbahnrennen
Blicken wir einmal zurück auf das vergangene Jahr, so können wir zufrieden sein mit dem, was wir daraus gemacht haben haben. Die Veranstaltungen, sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich haben einen guten Verlauf genommen, zumal wir sehr viel Glück mit dem Wetter hatten.
Von einigen Veranstaltungen hatten wir uns etwas mehr versprochen, aber leider blieben die Teilnehmer aus.
Anders bei unserem Großereignis, dem Int. Grasbahnrennen. Es waren wieder Verhältnisse wie in den Neunziger Jahren; weit über 4000 Besucher kamen an den beiden Tagen in den Schlosspark, um spannenden Motorsport zu sehen.
Nachdem sie im Jahre 2009 auf unserer Bahn ihr Debüt gegeben hatten, fuhren auch die Quads wieder mit, die sehr guten Motorsport boten und vom Publikum begeistert beklatscht wurden.
Leider setzte dann zum Schluß der große Regen ein und die letzten Rennen konnten nicht mehr gestartet werden, was uns aber nicht großartig störte, denn wir hatten unser Geld „im Sack“. Nur nicht unsere Getränkestände, dort hätten wir gern das eine oder andere Getränk mehr verkauft.
Personell sind wir beim Grasbahnrennen einigermaßen zurecht gekommen, weniger Helfer hätten es aber auch nicht sein dürfen.
Bei anderen Veranstaltungen sah es da schon kritischer aus; nur unsere älteren Kameraden waren dort im Einsatz und von der jüngeren Generation war nichts zu sehen.
Das gleiche gilt für die Arbeit im Vorstand, auch hier müssen sich unsere jüngeren Kameraden mehr engagieren denn Günther Kügler steht ab 2012 nicht mehr als Schriftführer zur Verfügung und für Ernst-Dieter Siebert und für mich wird es auf dieser Versammlung das letzte Mal sein, dass wir für einen Vorstandsposten kandidieren.
Bezeichnender Weise habe ich im Januar letzten Jahres angeregt, einmal für die Kleinsten etwas zu unternehmen, nämlich ein Kinderfest. Es haben sich auch drei jüngere Clubmitglieder bereitgefunden, hier etwas zu organisieren. Mittlerweise sind wir ein ganzes Jahr weiter und nichts ist gelaufen. Schade eigentlich.
Bereits auf der letzten Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr habe ich darauf hingewiesen, das es personalmäßig so nicht weiter gehen kann. Wenn die jüngere Generation jetzt nicht zur Stange hält und Aufgaben und Ämter übernimmt, sieht es sehr, sehr schlimm aus. Es muß jetzt ein Ruck durch die Reihen gehen, sonst sind wir dem Tag wirklich nicht mehr fern, wo der Letzte dann die Lampen ausknipst; und das kann es wohl nicht sein. Immerhin ist der Rasteder Automobil-Club ein Traditionsclub, und das soll er bleiben.
Unsere gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Clubabende, Ausflüge oder Besichtigungen waren zum Teil sehr gut besucht. Im Januar war eine Abordnung des Vorstandes der Einladung der CDU Rastede zum Neujahrsempfang gefolgt, wo die ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde Rastede gewürdigt wurden.
Der Knüller auf einem unserer Clubabende im Februar war der Bericht vom 48. Deutschen Verkehrsgerichtstag 2010 in Goslar durch unseren Clubsyndikus Frank-Roland Hillmann, der sich ausführlich mit dem Thema „Idiotentest auf dem Prüfstand“ beschäftigte. Aufgrund einer sehr guten Vorpresse in der NWZ war dieser Vortrag für 48 Clubmitglieder und Gäste ein voller Erfolg.
Im März ging es dann nach Holland, um sich in Assen beim Eisspeedway kalte Füße zu holen.
Beim Vergleichsschießen zwischen dem RAC, dem Schützenverein, der Showband sowie der freiwilligen Feuerwehr klappte es dieses Mal nicht so gut, wir belegten lediglich den vierten und somit letzten Platz. An einem der nächsten Clubabende im April fand dann unsere Königsproklamation statt und Egon Düser wurde als neuer RAC-König geehrt. Als kleines Dankeschön für die Teilnahme am Pokalschießen war wieder eine kleine Tombola aufgebaut, an der sich jeder bedienen konnte.
Die erste Veranstaltung im Mai war unsere Clubfahrt, die uns in diesem Jahr nach Hamburg führte. Ziel mit 48 Clubkameradinnen und Kameraden war das Miniatur Wunderland. Wer so etwas noch nicht gesehen hatte, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Einfach bombastisch, was hier bislang in Miniatur aufgebaut worden ist und bis 2015 noch weiter gebaut wird. An das Miniatur Wunderland schloß sich eine interessante Stadtrundfahrt an mit anschließender Heimreise.
Die Besichtigung einer Bio-Gasanlage auf dem Gutshof Hullmann stand an einem der Clubabende im Juni auf dem Programm. Unser Clubkamerad Gerold Wiemken, der auf diesem Gutshof angestellt ist, führte uns fachkundig über diese Anlage und wusste auf jede Frage eine Antwort. Es war hochinteressant.
Zwei Wochen später ging es wieder auf Tour. Dieses Mal nach Großenmeer zur Modellbahnanlage des Dr. Cornelius Modellbahnverein e.V. und der Photovoltaikanlage von Andrea und Godfried van Eijden. Die Modellbahnanlage in Großenmeer wird im Gegensatz zur Hamburger Miniatur Wunderland-Anlage analog gefahren und bedeutet somit für den Zugführer erhöhte Wachsamkeit. Die Photovoltaikanlage ist auf dem drehbaren Dach einer Rundhalle installiert. Hierbei wird das Dach durch eine Computersteuerung mit der Sonne gedreht und am Abend durch einen separaten Motor zurück in die Ausgangsposition gefahren.
Zum obligatorischen Grillnachmittag am letzten Freitag im Juli mit Feuerwehr und Schützenverein trafen wir uns wie bereits in den Jahren zuvor im Naturbad in Hahn. Bei Cola, Bier und Bratwurst gab es neben dem normalen „Klönschnack“ auch wieder interessante „Benzingespräche“, natürlich über das bevorstehende Grasbahnrennen.
Unser Clubabend im August vor dem Grasbahnrennen fand wieder im Festzelt an der Rennbahn statt. Eingehend wurde noch einmal die gesamte Organisation und der Ablauf des Rennwochenendes besprochen.
Die Fa. Andy Wedelich hat uns zum Grasbahnrennen 10 Ersatzplanken gestiftet.
Zum Grasbahnrennen möchte ich noch eine persönliche Anmerkung machen. Leider war diese Veranstaltung von einigen schweren Stürzen am Samstag mit einigen verletzten Fahrern überschattet. Am schlimmsten hat es dabei den Engländer Maurice Jones getroffen, der im Evangelischen Krankenhaus in Oldenburg in ein künstliches Koma gesetzt worden ist. Kurze Zeit nach meinem Urlaub las ich in der Zeitung folgenden Artikel: “Aus Koma erwacht“. Unter anderem stand dort geschrieben, dass die Verantwortlichen des AC Rastede sich vorbildlich um die Angehörigen des Schwerverletzten gekümmert haben. So sorgten sie dafür, dass Jones Ehefrau hier wohnen und so ihrem Mann ständig nahe sein konnte. Über diesen Artikel habe ich mich sehr gefreut und ich möchte jetzt einmal „diese Verantwortlichen“ nennen; es sind Regina und Kay Kudinow. Das ist wirklich aller Ehren wert was die beiden geleistet haben und deswegen werde ich mich gleich mit einem Blumenstrauß und einem Präsent dafür bedanken.
Rechtsanwalt Stefan Herbers aus der Anwaltskanzlei Hillmann & Partner referierte im September auf unserem Clubabend zum Thema „Strafrecht und Straßenverkehr“. Zentraler Punkt dieses Vortrages war das Verhalten der Beschuldigten nach Einleitung eines Strafverfahrens.
„Sicherheitswesten für die Schulanfänger“ hieß das Motto vom ADAC. Unser Verkehrsreferent Günther Kügler und ich haben in der Grundschule Feldbreite im Beisein vom Bürgermeister, dem Leiter der Polizeistation Rastede und der Schulleiterin an die Erstklässler leuchtend bunte Sicherheitswesten vom ADAC übergeben. Die Beweggründe des ADAC waren, dass alle 17 Minuten auf Deutschlands Straßen ein Kind von einem Auto erfasst wird,wobei besonders diejenigen gefährdet sind, die erstmals allein unterwegs sind. Zum Jahresende habe ich dann noch einmal mit Frau Hobusch, der Schulleiterin gesprochen, um zu erfahren, wie die Aktion von den Kindern angenommen worden sei. Frau Hobusch erzählte mir, dass sie ihren Erstklässlern eingeschärft hatte, diese Westen zu ihrer eigenen Sicherheit zu tragen und hat dafür zur Belohnung kleine Preise ausgelobt. Diese Aktion ist gelungen, denn bis zum heutigen Tage wird von 90 % der Schulanfänger diese Weste ständig getragen, einige der Kínder nehmen diese sogar mit in die Pausen.
Mit 25 Personen trafen wir uns im Oktober zum traditionellen Eisbeinessen als Dankeschön für die Mithilfe beim Grasbahnrennen in Metjendorf bei Köhncke. Es wurde wie im Vorjahr von jedem Teilnehmer bei Anmeldung 10 Euro kassiert, die aber jeder wieder zurück bekam, da wir nur eine kleine Gruppe waren.
Zum Preisskat des Rasteder Automobil-Club waren leider nur 14 Skatspieler anwesend, was für die Turnierleiterin Monika Wiertzema natürlich enttäuschend war; sie lässt sich aber nicht entmutigen und in diesem Jahr wird es eine Fortsetzung geben.
Um einmal über die Leistungen des ADAC informiert zu werden, folgten wir einer Einladung der ADAC Geschäftsstelle Oldenburg. Die Mitarbeiter gaben einen Überblick über das gesamte Sortiment, welches der ADAC in seinen Geschäftsstellen zu bieten hat. Angefangen von den ADAC Reisen bis hin zur Rettungskarte des eigenen Fahrzeugs. Als kleines Dankeschön haben wir die Mitarbeiter zu unserem Grasbahnrennen eingeladen.
Der krönende Abschluß unserer gesellschaftlichen Veranstaltungen ist im Dezember immer der Nikolaus-Clubabend. 40 Clubkameradinnen und Kameraden wollten es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, vom Nikolaus beschenkt zu werden und evtl. unter anderem eine Mettwurst oder Armbanduhr zu ersteigern.
Kommen wir nun zu unseren aktiven Motorsportlern. Ihr erhaltet auch in diesem Jahr einen Zuschuß, den Kay anhand der abgegebenen Fahrtberichte ausgerechnet hat. Ich möchte mich bei allen Fahrerinnen und Fahrern für die sportlichen Leistungen bedanken und wünsche Euch für die neue Saison Glück und Erfolg.
Ausgeholfen haben unsere Kurvenbeobachter unter der Leitung von Heiko Bümmerstede beim 36. Intern. Sandbahnrennen in Mulmshorn.
Der Rasteder Automobil-Club hat auch in diesem Jahr wieder darauf verzichtet, kleine Präsente zu Weihnachten an seine Sponsoren zu verschenken. Statt dessen wurde der alternativen Konfirmandengruppe der ev. Kirche in Rastede eine Spende von 300 Euro überreicht. Die Konfirmandengruppe hatte es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Kindern in Rastede eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Den Sponsoren wurde schriftlich für ihr Engagement zu unseren Veranstaltungen gedankt und auf die Spende an die Konfirmanden hingewiesen.
Die Clubnachrichten erschienen 2010 zweimal. Ein Dank an den Organisator Wilfried Klün und die schreibende Zunft.
Zum Abschluß meines Berichtes gilt mein Dank den Organisationen wie DRK, Feuerwehr, Polizei, dem Bauhof und der Presse, ohne die wir nicht auskommen.
Ganz besonders möchte ich mich natürlich bei allen Clubmitgliedern bedanken, die bei unseren Veranstaltungen mitgewirkt haben.
Ohne Eure Mithilfe wäre nicht eine einzige Veranstaltung durchzuführen gewesen.
Ich danke Euch ganz herzlich.
Werner Schroer
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